Trainingsplanung zuhause – Ergebniskontrolle (Teil VI von VI)

Die Ergebniskontrolle ist der letzte Schritt im Prozess der Trainingsplanung. Grundsätzlich dient dieser Schritt der Analyse der vergangenen Trainingsperiode und der bestmöglichen Optimierung der zukünftigen Trainingsabschnitte.

Zunächst checken Sie die von Ihnen aufgenommenen Figur-Parameter wie Gewicht, Körperabmessungen und optische Analyse. Wenn Sie auch weitere körperliche Parameter wie z.B. BMI, Körperfettanteil, Beweglichkeitsparameter usw. registriert haben, dann sollten Sie diese ebenfalls sinnvollerweise in Ihre Analyse miteinfließen lassen. Mit deren Hilfe erhalten Sie eine Grundlage zur Beurteilung des von Ihnen gesetzten Ziels.

Bei der Zielerreichung haben Sie lediglich zwei Möglichkeiten: Ziel erreicht oder nicht erreicht? 🙂 In beiden Fällen ist es ratsam, im nächsten Schritt zu untersuchen, wieso das Ziel nicht erreicht wurde bzw. was bei der Zielsetzung, Trainingsplanung und Trainingsdurchführung noch besser gemacht werden könnte. Dabei können Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Check Zielsetzung: Hierbei sollten Sie für sich in erster Linie beantworten, ob Ihre Zielsetzung wirklich realistisch genug war. Wenn nicht, sollten Sie im nächsten Abschnitt Ihre Zielsetzung etwas anpassen. Falls das Ziel aus Ihrer Sicht realistisch gewesen ist, sollten Sie überprüfen, ob die weiter aufgeführten Punkte mehr oder weniger optimal umgesetzt worden sind.
  • Check der Resultate und Inputfaktoren: Ein weiterer Indikator für erfolgreiche Zielerreichung und guten Trainingsprozess sind die physischen Resultate. Anhand Ihrer Resultate (Verbesserung bei Gewicht, Wiederholungen, Technik etc.) können Sie beurteilen, wie gut Ihr Trainingsprozess verlaufen ist. In vielen Fällen hängen die stetig verbesserten Leistungsresultate mit entsprechenden körperlichen Entwicklungen zusammen. Wenn Ihre Resultate sich stetig verbessert haben, Sie aber Ihre Zielsetzung dennoch nicht erreicht haben, sollten Sie zunächst die Realisierbarkeit Ihres Ziels überprüfen. Waren die Resultate und die Zielerreichung nicht zufriedenstellend, dann sollten Sie zusätzlich die Inputfaktoren des Trainingsplans untersuchen. Hier sollte kritisch hinterfragt werden, ob alle Vorgaben entsprechend umgesetzt wurden oder doch das eine oder das andere vernachlässigt wurde. Im Speziellen richten Sie Ihren Fokus auf die Trainingsmethode, Ruhepausen im Training und zwischen den Trainingseinheiten, Intensität usw.
  • Check die Trainingsprinzipien: Es ist auch ratsam nach einer Trainingsperiode kurz zu checken, ob die Trainingsprinzipien wirklich befolgt wurden. Das nimmt sehr wenig Zeit in Anspruch, kann aber bei vielen Problemen Licht ins Dunkel bringen.
  • Check Rahmenbedingungen des Trainings: Nicht zuletzt sollten Sie auch nach einer Trainingsperiode einen Blick auf Ihre Trainingsfaktoren richten, die zum Teil erhebliche Auswirkungen auf Ihren Trainingsprozess und den Zielerreichungsgrad haben können. Haben Sie sich genügend Zeit für das Training genommen? Haben die Trainingsgeräte Ihrem Ziel entsprochen? Des Weiteren überprüfen Sie, ob die allgemeinen Faktoren wie Ernährung, Schlaf, Ruhepausen oder Lebensstil gestimmt haben.

Abschließend lässt sich festhalten, dass je intensiver Sie Ihre vergangene Trainingsperiode auswerten, umso mehr Informationen gewinnen Sie für Ihren nächsten Trainingsplan und für Ihre Gesundheit im Allgemeinen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Erstellung Ihres Trainingsplans und viel Erfolg bei der Trainingsdurchführung!

Euer Alex

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